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Natur

Dieser Text beschreibt Natur.


Der untere Text beinhaltet die Natur Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Natur Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Natur fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Natur möglichst ausführlich zu halten.

Jeder Text bei Know-Library, sowie ein Teil davon (Definition, Beschreibung etc.), außer Bücher Beschreibungen kann bearbeitet werden. Falls die Beschreibung auf dieser Seite nicht korrekt ist klicken Sie auf 'Beschreibung editieren' um den Text zu korrigieren bzw. neuen einzufügen. Weitere Informationen und Bücher zum Thema Natur Beschreibung , so wie Link zum Forum finden Sie weiter unten. Eine Übersicht der Texte, die das Thema Natur beschreiben finden Sie auf der Seite alle Artikel über Natur. Fragen zu dem Thema Natur können im Forum gestellt werden. Klicken Sie hier um zu dem Forum zu wechseln.

Natur Artikel

Der Begriff Natur (lat.: natura, von nasci = entstehen, geboren werden) wird in verschiedenen Gesellschaften und häufig auch innerhalb einer Gesellschaft unterschiedlich und teilweise widersprüchlich benutzt. Natur ist nicht leicht zu definieren.

Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Begriffsschrift und andere Aufsätze Epochales Werk! Freges "Begriffsschrift" aus dem Jahr 1879 ist neben der "Analytica Priora" von Aristoteles das bedeutendste Werk der gesamten Logikgeschichte. Damit beginnt die moderne Logik.

Natur als Gegenbegriff zur Kultur

Unter Natur wird heute in westlichen Kulturkreisen in dem Allgemeinen das genannt, was nicht vom Menschen geschaffen wurde. Natur ist bei dieser vorherrschenden Auffassung das Gegenteil von Kultur.

Objekte der Natur sind nach dieser Auffassung z.B. Steine, Pflanzen, Tiere, Landschaft - ob der Mensch selbst zur Natur gehört oder nicht, ist bereits nicht mehr gesellschaftlicher Konsens. Man unterscheidet dabei zwischen belebter Natur (z.B. Tier, Pflanze) und unbelebter Natur, wie z.B. Steine.

Naturereignisse, Naturerscheinungen sind z.B. Regen oder Gewitter. Das auch diese Ereignisse längst nicht mehr von der Kultur des Menschen unbeeinflusst sind, ist häufig unbekannt und passt nicht mehr in diese tradierte Auffassung. Der menschliche Umgang mit der Natur wird stets öfter zu dem Gegenstand für eine Kritik an der Kultur, an Gesellschaftssystemen oder Regierungen.

Ereignisse, die der Mensch nicht in den Griff bekommt, wie Erdbeben, Vulkanausbrüche, und ähnliches, sind in dem menschlichen Maßstab Katastrophen und erzeugen Angst. Die Forderung nach der Beeinflussung der Natur zu dem Schutz vor diesen Naturgefahren steht in dem Gegensatz zu dieser Kulturkritik.

In unserem Sprachgebrauch vorhandene Wendungen wie "natürlich" (selbstverständlich) oder "in der Natur der Sache" deutet auf eine noch viel tiefere Bedeutung der Natur hin.

Buch-Tipp: Bildung. Ein Essay Bildung zwischen Gesellschaft und Schulalltag Bildung ist zur Zeit wieder ein viel diskutierter Begriff. Von Hentig versucht diesen Tatbestand, den gesellschaftlichen bzw. politischen Einfluss, darzustellen. Für ihn spielen andere Wege zu dem unterrichtlichen Alltag eine große Rolle. Er zeigt jedoch auch neben seiner Kritik an der Bildungspolitik...

Probleme der Definition von "Natur"

Als philosophischer Begriff (siehe Philosophie und Naturphilosophie) ist das, was natürlich (der Natur entstammend) und was nicht natürlich ist, vom Verhältnis der Menschen zu ihrer Umwelt geprägt. In diesem Zusammenhang steht "Umwelt" für das "Nicht-Ich", das außerhalb des Ego des Menschen ist.

Der Begriff Natur ist nicht wertfrei, so wird von auch Naturkatastrophen, Naturgefahren, oder ähnlichem, gesprochen. Natur wirdins Verhältnis (in Relation) zu dem Leben des Menschen gebracht und bewertet. Diese Verhältnis ist vor allem durch emotional, ästhetisch und religiös wertende, normative Einstellungen bestimmt (Oldemeyer 1983).

Buch-Tipp: Das Kinderbuch. Wie kleine Menschen groß werden Endlich wirklich praktische Tips anstelle des "es ist ca. eine Phase"-Geredes! Ich fand das Buch äußerst hilfreich. Naürlich muss man bedenken, das es vor 20 Jahren geschrieben wurde und entsprechend nicht stets modern erscheint. Aber wenn es um wirklich praktische Dinge, zu dem Beispiel Durch- und Einschlafen geht, dann ist es das Buch der Wahl....

Natur als Nutzgegenstand

Nach bzw. neben dem anthropomorphen Naturverhältnis der Frühzeit, und dem biomorphen Verhältnis der Antike und des fernen Ostens, bildete sich durch die alttestamentarische Überlieferung in dem mittelalterlichen Europa das technomorphe Naturverhältnis. Es gab dem Menschen gleichzeitig Beherrschungs- und Bewahrungsauftrag. Die Natur außerhalb der Städte erzeugte eher Angst.

In der Aufklärung wurde die Natur dann vollständig dem Menschen zu seinen Zwecken nutzbar untergeordnet. Diese technisch-utilitäre Einstellung wurde in der Romantik als Pervertierung des "Naturzustandes" aufgefasst und Natur sentimental gesehen, ohne jedoch die Trennung zwischen Mensch und "göttlicher Natur"(Hölderlin, 1799) zu überwinden. Es manifestierte sich ein Verhältnis, das Natur als Gegenbegriff zur menschlichen Kultur und als ein sich selbstdefinierender, untermenschlicher Gegenstand menschlicher Nutzung sah und teilweise noch sieht, und zwar als Grundlage und Rechtfertigung für eine hemmungslose Ausbeutung ohne normative Beschränkungen (Oldemeyer, 1983).

Buch-Tipp: Das Unendliche. Mathematiker ringen um einen Begriff: Mathematiker Ringen Um Einen Begriff Verständliches Werk eines Mathematikers Taschner legt in seinem Buch die grundlegenden Merkmalen der Unendlichkeit dar. Der geschichtliche Hintergrund und die auffrischende Schreibweise lässt ein flüssiges lesen zu. Die Anekdoten über die großen Mathematiker wie z. B. Newton, Galilei lassen das Verständnis für die mathematischen Probleme...

Integratives Naturverständnis

Erst gegen Ende des 19. Jh. wurde maßgeblich durch die Ökologie und Kybernetik die Natur als selbst–regulatorisches System begriffen. Es entstand das "Wir-Welt-Verhältnis" (Oldemeyer, 1983).

Mit der Popularisierung der Ökosystemforschung gewinnen seit den 80er Jahren des 20.Jh. mehr Menschen in den Industriestaaten die Einsicht, dass Natur nicht als Ganzes zu begreifen ist, sondern ca. als ein offenes System, dessen Teil auch der Mensch mit seiner Kultur ist (integratives Verhältnis) (Oldemeyer, 1983).

Abgeleitet davon hieße z.B. die Stadt als Kulturleistung des Menschen als "zweite Natur" anzuerkennen. Die Stadt als Habitat (Lebensraum) des Menschen, die wir uns zunehmend lebensunwerter gestalten und damit einen Bedarf nach einem diffusen Ideal von "wilder" oder "unberührter" Natur, nach Erholung erzeugen. Dabei wird schlicht übersehen, dass auch vom Menschen stark überformte Bereiche ("schützenswerte") Natur beinhalten. Diese integrative Naturauffassung schlägt sich aber in Fachkreisen, z.B. in dem Naturschutz, in der Ökologie, Stadtökologie etc., bereits nieder. Ludwig Klages genannt als "zweite Natur" die rational durchformte, bzw. geistdurchsetzte Landschaft.

Buch-Tipp: Das bin ich & Das bist du (Wieso? Weshalb? Warum? junior) Excellent and Captivating, Even for Non-Fluent German Speakers I am not competent enough in German to express how much we love not only this book, but every one that we've read in the Ravensburger "Wieso? Weshalb? Warum?" series. It speaks very well of the series that my daughter, who is three, will sit and attend while I read them to her -- in German,...

Natur in der Wissenschaft

Als Natur in dem wissenschaftlichen Sinne bezeichnet man alles was existiert und sich der Beobachtung bzw. Wahrnehmung nicht entzieht.

Buch-Tipp: Der Begriff Angst. Das Mögliche und die Angst ------- "&. die Angst, daß ich mich verraten könnte und alles das sagen, wovor ich mich fürchte, und die Angst, daß ich nichts sagen könnte, weil alles unsagbar ist, - und die anderen Ängste . . . die Ängste. Ich habe um meine Kindheit gebeten, und sie ist wiedergekommen, und ich fühle, daß sie stets noch so...

Zitat

  • Natur, adjective (formaliter) genommen, bedeutet den Zusammenhang der Bestimmungen eines Dinges nach einem innern Princip der Causalität. Dagegen versteht man unter Natur substantive (materialiter) den Inbegriff der Erscheinungen, so fern diese vermöge eines innern Princips der Causalität durchgängig zusammenhängen. In dem ersteren Verstande spricht man von der Natur der flüssigen Materie, des Feuers etc. und bedient sich dieses Worts ca. adjective; dagegen wenn man von den Dingen der Natur redet, so hat man ein bestehendes Ganzes in Gedanken. - Immanuel Kant (Kritik der reinen Vernunft, B 446, Anmerkung)
Buch-Tipp: Der Begriff der Angst / Die Krankheit zum Tode Das Mögliche und die Angst "&. die Angst, daß ich mich verraten könnte und alles das sagen, wovor ich mich fürchte, und die Angst, daß ich nichts sagen könnte, weil alles unsagbar ist, - und die anderen Ängste . . . die Ängste. Ich habe um meine Kindheit gebeten, und sie ist wiedergekommen, und ich fühle, daß sie stets noch so schwer...

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